logbuch des käptn. tag 7
mit dem schreiben eines neuen liedes habe ich mal wieder etwas sinnvolles hinsichtlich der arbeit an meinem album getan. auch, wenn der songwriting prozess eigentlich abgeschloszen sein sollte, weil ich ohnehin mehr als genug lieder zusammen habe, aber es gibt songs die lassen sich nur schwer, oder vielleicht garnicht ins richtige format bringen. da ist es doch besser, wenn man ein paar mehr zur auswahl hat. und warum auch nicht schreiben, wenn die gefuehle gerade da sind. herzschmerz ist doch irgendwie zeitlos, oder? so wie schwarze anzuege mit nadelstreifen. es gibt dinge, die kommen nicht aus der mode. und kein gefuehl koennte echter sein. kein leid ist groeszer als das eigene. deshalb schrieb ich ein lied und es gefaellt mir schon jetzt recht gut, obwohl ich es nur mit gitarre gespielt habe (immerhin mit der fender und nem jackhammer dazwischen). es wird mit wohl wieder zu punkig eigentlich, aber was solls. ich weisz wo ich herkomme und ich kann ja spaeter noch reifer werden. vielleicht haengts auch mit meiner derzeitigen vorliebe fuer muff potter zusammen, ich weisz es nicht, jedenfalls mag ich das lied, muss mich aber heute noch mit meinem styleberater in solchen fragen - thorsten - zusammensetzten, oder auseinander. das wird wieder lustig, das lied uebers telefon zu singen. wenn es besteht wird es vielleicht schon naechste woche aufgenommen. ist es nicht schoen, ein eigenes studio zu haben?
JOHANNES
JOHANNES
Labels: studio-tagebuch
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